Methode

Durch meine Ausbildung zur Schauspielerin und der langjährigen Bühnenerfahrung habe ich die bereichernde Möglichkeit die Theaterarbeit mit der Stimmphysiologie zu verbinden und weiter zu entwickeln.

Meine Arbeitsweise setzt sich zusammen aus:

  1. der funktionalen Arbeit des Lichtenberger Institutes für angewandte Stimmphysiologie www.Lichtenberger-Institut.de

  2. eine Weiterentwicklung dieser Methode in den Bereichen Artikulation und Schauspiel

  3. der klassischen Schauspielarbeit, die unterschiedliche Elemente und verschiedene Richtungen beinhaltet 

  4. der individuellen Gestaltung einer Entwicklungsmöglichkeit für Stimm- und Körperarbeit in Hinsicht auf Auftritte (Bühne, Rede, Vortrag, Präsentation, Gespräch)

Durch gezielte Stimulationen wird ein Prozess der Selbstregulation in Gang gebracht. Organe werden vibrations- und damit klangfähig. (Geweberesonanz).

Der Prozess der Stimmentfaltung wird ausgelöst und unterstützt durch:

  • spezifische Stimulationen 
    visuell, akustisch, haptisch, kognitiv, assoziativ, bewegungsorientiert

  • spezielles Hörtraining  
    Innengehör - Außengehör, differenziertes Hören

  • Schulung der Sinne und des sensorischen Bewusstseins 

  • ausgewählte Körpertechniken


Auf Wunsch in Arbeit mit

  • Texten

  • freier Rede

  • Gesangsliteratur

Diese einmal erworbenen Fähigkeiten gehen nicht wieder verloren! 

Die Arbeit ist altersunabhängig.

Weitere Informationen:

Die funktionale Methode ist entwickelt worden von Gisela Rohmert am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt.
                                                                                                            

Es gilt, die am Sprechen und Singen beteiligten Organe (wie Kehlkopf, Ohr, Mund, Zunge, Luftröhre, Zwerchfell, Beckenboden u.m.) in ihrer ursprünglichen Funktion zu nutzen und sie aus ihrem Druckmechanismus zu lösen.           

Durch Reduktion unseres willentlich gesteuerten Eingreifens haben wir die Möglichkeit, Fähigkeiten einer mühelosen Stimmgebung zu entwickeln.                  

Diese Stimmarbeit wirkt sich wohltuend und aufrichtend auf die gesamte Körperhaltung aus. Es wird dadurch auch eine neue Qualität des Zuhörens erlangt, die es auch ermöglicht, sich leichter zu konzentrieren.

Das zu Lernende wird mehr erlebt als betrachtet.  

                                   

Unser gesamtes Gewebe kann Informationen unterschiedlichster Art speichern, wir müssen uns nicht nur um die Wachheit des Gehirns bemühen, sondern können darauf vertrauen, dass wir durch die bewusste Wachsamkeit unseres gesamten (auch vegetativen) Körpersystems keine große Anstrengung leisten müssen um aufzunehmen, zu begreifen und zu behalten.                      

Stimmklangarbeit als Unterstützung des Körperbewusstseins und der theoretischen Reflexion (Körpergedächtnis- und emotionales Gedächtnistraining / sense memory).                                      

Wichtig ist, dass Sicherheit nicht aus einer angeblichen Festigkeit kommt, sondern aus einem tiefen Vertrauen zu sich selbst, zu der eigenen Stimmfähigkeit und dem dadurch überzeugenden  Auftreten und Handeln.                                                                                                                       

Auf der Basis der Lichtenberger©Methode habe ich eine neue Methode für die Artikulationsarbeit entwickelt und diese an der Schauspielschule erfolgreich über Jahre unterrichtet. 

(ARD Hörspiel Preis für Schauspielabsolventen)

Artikulationsübungen machen nicht nur mehr Spaß, die Umsetzung ist auch nachhaltiger und weniger aufwändig. Die Artikulation wird präzise, klar, unangestrengt. 

© Susanne Ruppel

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